Mittwoch, 30. April 2008

Der irrsinnige Schneider Teil 1 (Zur Person des unbekanten Zeitreisenden)

"Klick..., klick..., klick..., klack..., klick..., schschlick".
Das Geräusch weckt Tami aus einem unruhigen Schlaf, nachdem er unter einem überhängendem Felsen eine kleine Höhle gefunden hatte, die ihm Schutz bot.
Nach jedem Sprung ist er müde und erschöpft. Und immer wieder landet er in diesen verfluchten chinesischen Bergen. Er hat Erinnerungen, vage nur, an ferne Galaxien, andere Sonnen mit fremden Monden.
Und dann diese Einsamkeit. Die Leere eines unendlichen Raumes, ein langer, traumloser Schlaf und dann der Krieg mit seinen Verletzungen an Körper und Seele. Dann ist er froh über das Vergessen nach diesen Reisen durch das Nadelöhr zwischen Raum und Zeit.
Dennoch fühlt dieser uralte Greis mit der Seele eines Kindes und den vielen Namen, von denen keiner sein wahrer Name ist, dass es wichtig gewesen wäre, ja sogar überlebenswichtig, sich an eine Vergangenheit zu erinnern , die eigentlich die Zukunft ist! War das hier eigentlich sein Körper?

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